Eine Anleitung auf dem Weg zu neuen positiven Gewohnheiten:

Freundschaft schließen mit dem Schweinehund.

 

Neue Wege zu gehen bzw. neue Gewohnheiten zu bilden, kostet unser Gehirn Energie. Da neue Verknüpfungen zwischen den Synapsen gebildet werden müssen. Kraft, die wir nach einem langen Arbeitstag oft nicht mehr zur Verfügung haben. Und hier tritt dann der Schweinehund auf den Plan. Zurück zu den alten bekannten und oft nicht sehr gesunden Gewohnheiten. Mehr zu diesem interessanten Mechanismus in unserem Gehirn liest Du in meinem Blogbeitrag.


Damit Veränderung überhaupt gelingen kann, ist eine klare Zielsetzung, ein festgelegter Rahmen und vor allem konsequentes ÜBEN über einen längeren Zeittraum unbedingt notwendig! Ich weiß, es ist sauhart durchzuhalten! Und deshalb habe ich für Dich einen kleinen Leitfaden formuliert, der Dir den Veränderungsprozess erleichtern soll:

 

 

Wie Dir Veränderung zukünftig leichter gelingt.

(Schnapp Dir Blatt und Stift und schreibe auf:)

 

1. Was hast Du davon?

Ich sollte gesünder essen, ich müsste mehr Sport machen, früher ins Bett gehen .... . Warum? Was hast Du davon? Was ist der Benefit, für den es sich durchzuhalten lohnt? Den Du Dir immer wieder vor Augen führen kannst, wenn der Schweinehund Dir wieder auf die Schulter klopft. Und was wäre die Konsequenz, wenn Du es nicht durchziehst?

2. Ist Dein Vorhaben realistisch?


Wir scheitern oft an der Umsetzung, da wir uns oft zu viel vornehmen. Daher fang lieber klein an und schau Dir genau an, was wirklich realistisch ist. Wer z.B.  jeden Morgen Meditieren/ Joggen / Tagebuch führen .... will, startet mit 5 Minuten und am besten erst mal nur einer Sache. Man kann sich dann ja langsam steigern. Formuliere jetzt klar und deutlich, was genau Du machen und wieviel Zeit Du Dir nehmen möchtest.

3. Gibt es einen festgesetzten (Zeit-) Rahmen für die Umsetzung?

Treffe eine klare Entscheidung und formuliere einen Zeitpunkt und festen Rahmen. Zum Beispiel: Ab morgen bis zum x. August 202X werde ich jeden Tag um x Uhr für x Minuten üben. Der beste Zeitpunkt ist übrigens direkt früh morgens, dann hast Du es hinter Dir! Teile das am Besten auch Deinen Liebsten mit und hänge es als "Stundenplan" irgendwo auf, wo Du es täglich siehst!

4. Ist es der richtige Moment, dieses Thema jetzt anzugehen?


Wer gerade eine sehr stressige Phase durchläuft, tut sich schwerer mit dem Erlernen neuer Dinge. Das hängt wieder mit der Arbeitsweise unseres Gehirns zusammen und dem Mechanismus Schweinehund! Dann wähle jetzt aus Deinem Kalender eine ruhigere Phase aus für die Umsetzung und trage das fest ein.

5. Durchhalten! Übe konsequent über einen längeren Zeitraum, den Du vorher festgelegt hast!


Unser Gehirn braucht Zeit zum Erlernen einer neuen Gewohnheit. Es dauert ca. sechs bis acht Wochen bei einer Tätigkeit, die man täglich übt. Bei einem Vorhaben, das Du nur einmal in der Woche üben kannst, gib Dir mindestens ein halbes Jahr.



Ich wünsche Dir viel Freude und Geduld in der freundlichen Auseinandersetzung mit Deinem Schweinehund. Viel Erfolg! Wenn Du Fragen hast, oder Unterstützung in der Umsetzung brauchst, schreib mir einfach! Gemeinsam geht sich der Weg zur Veränderung oft leichter.


Von Herzen,

Deine Isabelle.

Und nicht vergessen!ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN! Und …. GEDULD!