Mache doch mal Pause :)

  • 09.01.2016
  • Erstellt von Isabelle Blaich
  • Achtsamkeit Entspannung Regeneration & Prävention

5 Ansätze für einen entspannteren Alltag

 

1. Regelmäßige, kurze Arbeitspausen

Unzählige Außenreize (Termine, Menschen, Fernsehen & Internet) überfluten täglich unser Gehirn. Informationen müssen heutzutage in immer kürzeren Zeiträumen verarbeitet werden. Die Fülle und Schnelligkeit überfordert unser Gehirn und wirkt sich negativ auf die Konzentrationsfähigkeit und auf unser Wohlbefinden aus. Von der körperlichen Belastung (meißt ist es das Sitzen) ganz zu schweigen.

Effektiv können wir uns nur 30 – 60 Minuten am Stück konzentrieren, danach benötigt unser Gehirn eigentlich eine Entspannungsphase. Teilen Sie sich den Arbeitstag so ein, dass Sie alle 1,5 Stunden 5 Minuten pausieren - über den Gang laufen / etwas zu trinken holen....es werden Ihnen genügend Dinge einfallen.

 

2. Vom MULTI- zum MONO-TASKING

Machen wir auch noch mehrere Dinge gleichzeitig, sinkt damit die Konzentrationsspanne umso mehr. Springen wir mit unseren Gedanken zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her, leiden Konzentration und Merkfähigkeit. Daher wäre es hilfreich (trotz Zeitdruck!) eine Sache nach der anderen zu erledigen. Es wird Dich entspanner arbeiten lassen und Deiner Arbeitsqualität zu Gute kommen!

3. Pause ist nicht gleich Pause

Um wirklich zu regenerieren ist es kontraproduktiv in der Mittagspause eben mal die privaten Mails oder facebook zu checken oder in der Sauna das Skript für das morgige Meeting noch einmal durchzugehen.

Ganz wichtig ist es, auch mal wirklich untätig zu sein – NICHTS zu tun.

Wer das als festen Bestandteil in seinen Tagesplan übernimmt - ES IST MACHBAR, auch wenn Du viel zu tun hast - wird merken wie schwer es ihm mittlerweile fällt guten Gewissens untätig zu sein.

Es ist wichtig für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit, das " Richtig - Pause - Machen" wieder zu erlernen: Anfangs kannst Du, wenn Dir das Nichtstun schwer fällt Deine Handlung auf eine Sache beschränken, indem Du etwas mit Genuss, Ruhe und ungeteilter Aufmerksamkeit tust (Spazieren gehen und die Farben, die Luft und die Dinge aufmerksam wahrnehmen, oder beispielsweise mit allen Sinnen eine gute Tasse Kaffee trinken). Es lohnt sich - übe getreu nach dem Motto: Fake it until you make it!


4. Bewegung & Schlaf als Regenerationsquelle


Unser Gehirn braucht ausreichend Bewegung & Schlaf um sich zu regenerieren, Informationen zu verarbeiten und im Langzeitgedächtnis zu speichern. Bist Du nicht auch vergesslicher, wenn Du chronisch unter Strom stehst, nur am Schreibtisch sitzt und bis spät in den Abend arbeitest?

Gönn Dir zwischen 6 – 8 Stunden Schlaf und geh doch in Ihrer Mittagspause einmal um den Block. Lege 2 – 3 Mal pro Woche morgens oder (nicht zu spät) abends eine lockere Laufrunde ein oder eine sonstige Bewegungseinheit (Hauptsache es macht Dir Spaß!). Sollte Dir die Motivation fehlen Dich regelmäßig zu bewegen, kann ein Personal Trainer oder ein Kurs, zu dem Du Dich verbindlich anmeldest auf die Sprünge helfen.

 
5. Private Termine eintragen

Aus eigener Erfahrung rate ich Dir, private Termine als festen Bestandteil in Deinen Terminkalender aufzunehmen. Andere Verpflichtungen werden sonst immer wichtiger sein als die eigenen Bedürfnisse.

Ich wünsche Dir viel Spass bei der Umsetzung, ein gutes Druchhaltevermögen und eine gute Erholung!


Von Herzen,

Deine Isabelle Blaich

 

Ps.: Schreib mir, wenn Du Fragen oder Anregungen zum Thema habst. Ich freue mich über Deine Nachricht.