6 ACHTSAMKEITS - ÜBUNGEN

  • 31.01.2017
  • Erstellt von Isabelle Blaich
  • Achtsamkeit

So bleibst Du entspannt im (Arbeits-) Alltag

 

Dein Achtsamkeitstraining

für ein bisschen Entschleunigung & mehr Freude am gegenwärtigen Moment.
Trotz Zeitdruck aufmerksamer den Alltag erleben und gestalten lernen.

Fange doch mal mit einer kurzen Analyse des Ist- Zustands an. Meißt sind wir uns unserer Zeit- & Energiefresser gar nicht bewusst.


1.    DIE IST - ANALYSE:

Mache zu Anfang der anderen Übungen an 3 aufeinanderfolgenden (Werk-) Tagen eine Analyse Deines normalen Tagesablaufs, in Form eines Stundenplanes. Liste dort alles auf was Du tust - vom Anziehen bis hin zum Emails verschicken oder Einkaufen gehen. Erfahrungsgemäß bietet es sich an, abends das Tagesgeschehen in der Liste einzutragen.

Werte diese dann folgendermaßen aus: Alle energiefressenden Tätigkeiten markiere mir roter Farbe, alle neutralen mit blau, alle energiebringenden mit grün. Wahrscheinlich wirst Du viel rot sehen. Das Bild allein kann schon sehr lehrreich sein. Ich sende Dir auf Anfrage auch gern ein Formblatt für den Stundenplan zu.


2.    NICHTS TUN:

Blocke Dir im Kalender mindestens 5 min. täglich einen Zeitraum in dem Du nichts tust. Innehalten! Beobachten. Nichts verändern. Halte diese Verabredungen mit Dir selbst wirklich ein!

3.    ICH & JETZT:

Richte, wann immer Du daran denkst für ein paar Atemzüge Deine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment. Nur Atmen, den Körper spüren und beobachten was da ist - wenn möglich, ohne zu Werten.

4.    MONO – TASKING:

Wann immer Du Dich beim Multitasking erwischst – frage Dich, ob wirklich alle die Dinge sofort erledigt sein müssen, oder ob Du etwas vertagen oder gar weglassen kannst. Du arbeitest konzentrierter und schaffst mehr!

5.    OFFLINE:

Entscheide Dich bewusst dafür, nur an bestimmten Zeiten online (erreichbar und auf digitalen Plattformen tätig) zu sein. Aus Angst, etwas Wichtiges zu verpassen, sind wir täglich rund um die Uhr erreichbar. Der Griff zum Smartphone ist zu einem Automatismus geworden. Du wirst Dir dieser Angewohnheit bewusst, sobald Sie diese Übung ausprobierst. Schalte am besten den Ton aus und alle Signallämpchen, die den Eingang einer neuen Nachricht ankündigen.

6.    GEDULD:

Übe liebevolle Geduld mit Dir – so einfach wie die Übungen klingen: Sie sind es nicht. Unsere Gewohnheiten und Muster sind oft fest einprogrammiert, damit unser Gehirn ohne großen Energie- und Zeitaufwand, blitzschnell darauf zugreifen kann. Umzulernen dauert seine Zeit und bedarf einiger Wiederholung der Übungen.


Ich wünsche Dir viel Freude beim Üben, eine gute Portion Durchhaltevermögen und Mut zur Veränderung.


Bitte schreibe mir, wenn Du Fragen oder Anregungen haben.
Ich freue mich über Deine Meinung und wenn ich Dich bei der Druchführung der Übungen unterstützen kann.

Deine Isabelle von YOathlete